Schlechtwettermönche

Grabneralm Juli 2016Dieser Sommer hat halt keine 30 Sonnentage am Stück. Viele stürmische und kalte Regentage schieben sich dazwischen. Da muss man dann den Urlaubstag entweder im Stiftsmuseum verbringen (bei Regen ist das Museum überlaufen) oder trotzdem auf den Berg gehen. Das haben wir am Montag gemacht. Es war mittelprächtig angesagt, aber in Wirklichkeit zum Davonlaufen. Diese Gatschtour wird mir immer in Erinnerung bleiben. Der Vorteil: Die Käsenockerln auf der Grabner Alm haben doppelt gut geschmeckt und die kurzen Sonnenstrahlen erfreuten uns ganz besonders. Bei gutem Wetter Berggehen <– das kann doch jeder. 😉

Im Kloster ist die Wetterprognose oft auch nicht so rosig. Preiset den Herrn für die Seele, die in Treue zum Gebet eilt.

Hört man das Zeichen zum Gottesdienst, lege man sofort alles aus der Hand und komme in größter Eile herbei. (RB 43,1)

Vielleicht ist es im Kloster wie im Urlaub: Bestimmte Durststrecken kann man nur gemeinsam überbrücken und dann freut man sich umso mehr, wenn man sich gegenseitig ermutigt hat, doch etwas zu tun.

Grabneralm Juli 2016

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