Studientag der Benediktiner in Melk

Am 03. Dezember durfte ich gemeinsam mit Abt Gerhard und Pater Johannes zum Studientag der Benediktiner in das niederösterreichische Stift Melk fahren. Aus jedem der österreichischen Klöster waren die Äbte und mindestens noch ein Bruder anwesend. Mit Blick auf das Generalkapitel 2020 in Admont sprachen wir über unsere Verantwortung für die Schöpfung und wie wir Projekte in unseren Häuser umsetzen können.

Lateinische Vesper in den Sommerferien

Lateinische Vesper & Komplet im Benediktinerstift Admont

Unsere beiden Topsänger waren heute nicht da, aber Frater Rupert (auch an der Orgel) und ich haben eine super Schola abgegeben. Es sind natürlich immer die Vespern, wo der Stiftsorganist oder der 1. Kantor verhindert sind und dann besonders viele Leute im Kirchenschiff Platz nehmen. Sonst kommen drei bis acht, heute waren an die 50 Leute da. Damit Gott in allem verherrlicht wird.

Admont Vorreiter in den sozialen Medien

Bibliothek des Benediktinerstiftes Admont

Es gibt kein anderes Kloster in Europa, dessen Aktivitäten so viele Menschen auf facebook verfolgen wie unser Benediktinerstift Admont. Neudeutsch: 30.236 Follower. Das ist vor allem der offensiven Strategie unserer Marketingabteilung zu verdanken; aber auch der Herr Abt und viele Brüder, die dem ganzen ihr Gesicht leihen und vor allem Frater Vinzenz, der an vorderster Front dabei ist, haben ihr Scherflein dazu beigetragen.

Natürlich sind wir uns darüber im Klaren, dass wir mit einem offensiven Facebook-Auftritt auch eine Plattform für Kritik bieten. Da fällt es einem nicht immer leicht, Kritik anzunehmen und verständnisvoll zu reagieren. (…) Meistens ist der Kritiker froh und vielleicht auch erstaunt, dass er eine Rückmeldung bekommt.“

So werde ich in den Salzburger Nachrichten zitiert. (Artikel vom 24.06.2019)

Wenn die Anzahl der Likes auch wächst, verliert nicht euer Herz an sie!

frei nach Psalm 62,11b

Gebhardstag 2019

Heuer feierten wir einen ganz besonderen Gründertag im Benediktinerstift Admont: Die Gebeine unseres Gründers Gebhard von Salzburg wurden vor einer guten Woche gesichtet und sein Haupt war heute für alle sichtbar auf dem Altar zu sehen. Prior Pater Maximilian erinnerte in seiner Predigt an den seligen Gebhard, aber auch an die ersten zwölf Mönche, die vor 945 Jahren in Admont begannen, zu beten, zu arbeiten und die Schriften zu lesen.

Von Hall aus bin ich zu Fuß mit zwölf Gläubigen nach Admont gepilgert. Zum Lobe Gottes. Amen.

benediktinisch – österlich

Pater Prior lud zur 12. Monatswallfahrt um Geistliche Berufe auf den Frauenberg und viele kamen. Als Prediger konnte MMag. Pater Florian Ehebruster OSB aus dem Stift Seitenstetten gewonnen werden. Bei ihm als Prediger passen die beruhigende Stimme und der Inhalt einfach zusammen. Als Einstieg nahm er eine österliche Szene aus dem Leben des Heiligen Benedikt von Nursia (Gregor, Dialoge II,1,6: Der Osterbote).

Gewiss! Es ist Ostern, denn ich durfte dich sehen.

Mit dieser Aussage weist unser Ordensvater Benedikt laut Pater Florian darauf hin, dass Ostern ein zutiefst gemeinschaftliches Fest. So wie die Frauen am Grab den Aposteln berichten, die Apostel sich immer wieder versammeln und der Auferstandene den Betrübten hinterhergeht, so sind auch wie Christen aufeinander angewiesen und bedürfen einander.

Nach der Messe in der Wallfahrtskirche fand wie immer eine Lichterprozession und ein anschließendes kurzes Gebet an der Fürbittkapelle statt. Zum Lobe Gottes.

Jahresexerzitien 2019

Mit der Vesper fingen heute unsere Jahresexerzitien an. Prof. em. Dr. Bernhard Körner aus Graz wird uns drei Tage lang in die Spiritualität der französischen Sozialarbeiterin und Mystikerin Madeleine Delbrel (1904-1964) einführen.

Wacht und betet allezeit

Museum des Stiftes AdmontIn meinem Schulpraktikum im Bezirk Baden war ich mit Bruder Christoph unterwegs, der zu einer neuen geistlichen Gemeinschaft gehört hat. Total netter Typ. Und wir beide haben mit unserem Ordenskleid natürlich ordentlich Aufsehen erregt. Die Kinder durften uns ab und an auch Fragen stellen und da kam dann eine Frage, wie oft beten ihr denn. Ich habe geantwortet, dass wir uns drei Mal am Tag zu Gebet versammeln, zusätzlich noch zur Heiligen Messe. Und dabei war ich innerlich der festen Überzeugung, dass das ja das besondere an uns Benediktinern ist, dass wir uns mehrmals am Tag zum gemeinsamen Gebet versammeln. Bruder Christoph hat geantwortet, dass er sein Leben als Christ eigentlich so versteht, dass er immer im Gebet ist. Auch bei der Arbeit, beim Unterrichten, kurz vorm Einschlafen, beim Gespräch mit jemandem. Immer soll man im Gebet (im Kontakt) mit Gott sein.
Meine stolz geschwellte Brust wurde plötzlich schmal wie Bohnenstange und ich merkte, dass ich eben gar nicht genug bete.

Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt.  Lk 21,36

_____