Gebhardstag 2019

Heuer feierten wir einen ganz besonderen Gründertag im Benediktinerstift Admont: Die Gebeine unseres Gründers Gebhard von Salzburg wurden vor einer guten Woche gesichtet und sein Haupt war heute für alle sichtbar auf dem Altar zu sehen. Prior Pater Maximilian erinnerte in seiner Predigt an den seligen Gebhard, aber auch an die ersten zwölf Mönche, die vor 945 Jahren in Admont begannen, zu beten, zu arbeiten und die Schriften zu lesen.

Von Hall aus bin ich zu Fuß mit zwölf Gläubigen nach Admont gepilgert. Zum Lobe Gottes. Amen.

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Kirchweihfest in der Stiftskirche

Heute in der Früh feierten wir um 07:00 Uhr das Kirchweihfest als Pontifikalamt in der Admonter Stiftskirche. Ich hatte ehrlich gesagt befürchtet, dass wir nur sehr wenige Leute sind, da die Novizen zum Studium schon außer Haus sind und manche Brüder zu alt sind oder zeitgleich in den Pfarren ihre Messen hatten. Aber dann, o Wunder, war eine Pilgergruppe da, die zu Fuß auf dem Benediktweg von Spital nach Seckau unterwegs sind. Auch einige Admonter feierten mit.

Abt Gerhard sprach in seiner Einleitung vom Kirchenbau. Er erwähnte das schützende Dach (der Segen von oben), die Säulen (die viele Christen, die ausharren und die Pfarre mittragen), den Mörtel (die Liebe, die uns verbindet) und den Schlussstein Christus (der alles zusammenhält).

Besonders gut hat mit natürlich der Mörtel gefallen: Die Liebe, die uns alle verbindet. Das hat mir dann doch besser gefallen als der Beitrag von Radio freequenns am gestrigen Abend. Da meinte die Moderatorin, dass Menschen zusammenfinden, weil sie ähnlich den Tieren Triebe haben und das dann zB. Mann und Frau zusammenführt. So sucht eine Frau ihren Mann, weil sie sich überlegt, mit wem kann ich meine Gene am besten (an Kinder) weitergeben. Den Begriff Liebe verwendete sie nur, als sie von ihren Haustiere sprach. Ihr Gegenüber widersprach ihr nicht und gab ihr Recht.

Na Bravo. Ist das alles?

 Kirchweih in Admont