Erst letzte Woche hatte ich den Fohnsdorfer Frauen, die vier Tage bei uns zu Besuch waren, in einem Vortrag erklärt, wie wichtig das heilige Fernweh sei; so wollte die Familie der heiligen Walburga (inklusive ihrer Brüder Willibald und Wunibald) unbedingt an die Orte, wo die Heiligen waren und wo Jesus Christus gelebt hat.
Heute ist ein Priester bei uns zu Gast, den auch dieses Fernweh gepackt hat und der zu Fuß von Liechtenstein nach Jerusalem unterwegs ist. Johannes (so sein Name) hat ein Online-Tagebuch und ist vielen von uns durch verschiedene Medien bekannt (Mein Gott und Walter, 3 min Katechismus)
hier geht´s zu seinem Tagebuch
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Ich glaube an die Macht des Gebetes. Damit ist in erster Linie gemeint, dass Gott unser Gebet erhört, dass er sich uns zuwendet und alles zum Guten wendet.
Als ich die beiden Sandler zwischen Billa und Parkhaus gesehen habe, habe ich eine halbe Sekunde lang gedacht, “dumm, dass ich den Habit anhabe. Die wollen sicher ein Geld haben!?” Doch dann sagt der eine zu mir: “Du musst mich heute Abend freimachen!” Ich wusste beim besten Willen nicht, was er meinte. Sollte ich ihn “frei halten”, d.h. ein Bier ausgeben? Sollte ich auf ihn ein Bier trinken?! Nein! Ich soll ihn freimachen! Kurt (so sein Name) wollte einfach nur, dass ich für ihn bete. Das habe ich dann auch getan. Gelobt sei der Herr, der uns wirklich frei macht.





