Pilgerpriester

Posted: 19. Mai 2013 in Gastpater, Heilige Frauen
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Erst letzte Woche hatte ich den Fohnsdorfer Frauen, die vier Tage bei uns zu Besuch waren, in einem Vortrag erklärt, wie wichtig das heilige Fernweh sei; so wollte die Familie der heiligen Walburga (inklusive ihrer Brüder Willibald und Wunibald) unbedingt an die Orte, wo die Heiligen waren und wo Jesus Christus gelebt hat.
Heute ist ein Priester bei uns zu Gast, den auch dieses Fernweh gepackt hat und der zu Fuß von Liechtenstein nach Jerusalem unterwegs ist. Johannes (so sein Name) hat ein Online-Tagebuch und ist vielen von uns durch verschiedene Medien bekannt (Mein Gott und Walter, 3 min Katechismus)

hier geht´s zu seinem Tagebuch

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Relaunch für den Schott

Posted: 13. Mai 2013 in benediktiner, Liturgie
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Über den Frühjahrputz der Onlineausgabe des Volksmessbuchs Schott habe ich besonders gefreut. Mehrfach hatte ich diese Seite schon verlinkt. Die Seite ist einfach und bedienerfreundlich. Da sagt der kleine Mönch: Gutgemacht!

Links:

facebook-Seite des Schott-Messbuchs

erzabtei-beuron.de/schott

Herr, unser Gott, warum hast du es heute regnen lassen? Es ist zwar gut für die unsere Wasserkraftwerke. Es ist auch gut für unser Museum. Und es kommen auch weniger Motorradfahrer auf den steirischen Straßen ums Leben. Aber die Erstkommunionkinder in Unterlaussa tun mir halt doch leid.

verwandter Link:

meine erste Erstkommunion 2012

Ich glaube an die Macht des Gebetes. Damit ist in erster Linie gemeint, dass Gott unser Gebet erhört, dass er sich uns zuwendet und alles zum Guten wendet.
In diesen Tagen der Bittprozessionen habe ich aber noch eine ganz andere „Macht des Gebetes“ kennengelernt. Wenn die Frauen unseres Pfarrverbandes beten, dann kommt man nicht gegen sie an. So habe ich am Montag zwischen Unterlaussa und Menauer das Rosenkranzgesätz des schmerzhaften Rosenkranzes „Der für uns mit Dornen gekrönt worden ist.“ angestimmt. Den mächtigen Beterinnen war das egal, sie haben einfach ihr Gebet für eine gute Ernte gestartet.
Und heute habe ich in Sankt Gallen versucht die Prozession zu stoppen, da ich die Volkschulkinder begrüßen wollte; die Sankt Gallenerinnen beten weiter. Ich sah mich gezwungen zu schreien, “STOPP, aufhören.“
Wenn so eine katholische Frau mal betet, dann hört sie nicht mehr auf. Zum Lobe Gottes. Amen.

Als ich die beiden Sandler zwischen Billa und Parkhaus gesehen habe, habe ich eine halbe Sekunde lang gedacht, “dumm, dass ich den Habit anhabe. Die wollen sicher ein Geld haben!?” Doch dann sagt der eine zu mir: “Du musst mich heute Abend freimachen!” Ich wusste beim besten Willen nicht, was er meinte. Sollte ich ihn “frei halten”, d.h. ein Bier ausgeben? Sollte ich auf ihn ein Bier trinken?! Nein! Ich soll ihn freimachen! Kurt (so sein Name) wollte einfach nur, dass ich für ihn bete. Das habe ich dann auch getan. Gelobt sei der Herr, der uns wirklich frei macht.

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