die Stille vorm Vaterunser

Gestern bei der Vesper ist mir einmal mehr aufgefallen, dass unser Abt Gerhard immer wenn er das Vaterunser anstimmen sollte, ein Pause lässt. In meiner Hektik habe ich dann ab und an gedacht, ja merkt er gerade nicht, das er jetzt dran ist. Aber inzwischen glaube ich zu wissen, dass für ihn das Gebet des Herrn etwas so besonders ist und dass es für ihn etwas Großartiges ist, das er seinen Gott Vater nennen darf.
Ähnlich ist es vielleicht auch mit der Stille des Winters und der Stille des Todes. Das eigentliche kommt erst, wenn der Frühling wieder einzieht und wenn wir von unserem himmlischen Vater zum ewigen Leben erweckt werden.

Wintermärchen in Admont
Im Übrigen ist es im Konzertsaal genau das Gleiche. Der Laie weiß oft nicht, wenn es still wird, kann ich schon klatschen? Und ausnahmsweise bin ich heute der Kenner und kann Euch sagen: Da kommt noch was.

verwandter Link: Predigt beim Requiem für einen Kirchenmusiker
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