die Selige bei der Autobahn A3

Selige Alrun von Cham, Abtei NiederaltaichWenn ich mit dem Auto von meiner hessischen Heimat über die A3 in mein Bergbauernkloster zurückfahre, besuche ich meistens auch die Abtei Niederaltaich. Dort befinden sich auf einem Seitenaltar die Reliquien der seligen Alrun von Cham. Sie erscheint im Heiligenkalender vor allem als Ratgeberin.

Wenn ich ihren Dienst in der Regel des heiligen Benedikts suchen würde, dann kommt er am ehesten dem des Pförtners gleich:

1. An die Pforte des Klosters, stelle man einen weisen älteren Bruder, der Bescheid zu empfangen und zu geben weiß und den seine Reife daran hindert, sich herumzutreiben.

2. Der Pförtner soll seine Zelle neben der Pforte haben, damit alle, die ankommen, dort immer einen antreffen, von dem sie Bescheid erhalten.

3. Sobald jemand anklopft oder ein Armer ruft, antworte er: „Dank sei Gott“ oder „Segne mich“.

4. Mit der ganzen Sanftmut eines Gottesfürchtigen und mit dem Eifer der Liebe gebe er unverzüglich Bescheid. RB 66

Alrun wohnte ja als Reklusin in der Nähe des Klosters und gab dort vielen Menschen mit der ganzen Sanftmut einer Gottesfürchtigen und mit dem Eifer der Liebe Rat.

Das Schöne an den bayerischen und österreichischen Autobahnen, sind die zahlreichen Klöster mit ihren Heiligen, die man leicht erreichen kann und die so die Straße (unseres Lebens) säumen.

verwandter Link:

die heilige Alruna in der Pfarrkirche von Cham
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