Vergänglichkeit ins Gesicht geschrieben

  Gefühlte 100 Aschenkreuze habe ich den Menschen in Altenmarkt und Unterlaussa auf die Stirn gezeichnet. Für mich ist der Moment besonders bewegend, wenn zB. Witwen unmittelbar vor mir stehen, deren Ehemänner wir vor kurzer Zeit verabschiedet haben; sie haben doch ihr bestes Teil der verloren und tief in sich den Schmerz des Todes erfahren.

Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurück kehrst.

So lautet der Spruch, den ich Asche spendend, den Leuten zuspreche. Eine Botschaft, die uns als Menschen alle angeht und so gar nichts mit dieser lauten, grellen Fortschrittswelt gemein hat. Eine Botschaft, die nicht aufbauend ist oder zu irgendwas ermuntert. Übrigens scheint die trockene Asche besonders gut auf Schminke zu halten.

An so einem Aschermittwoch (oder Aschersonntag? – bei uns wird nämlich am 1. Fastensonntag auch noch mal die Asche ausgeteilt) weiß ein Priester, dass er dazu da ist, höchste Freude und tiefstes Leid mit den Menschen zu teilen. Gelobt sei der HERR, der für Uns am Kreuz gestorben ist.

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