Sich der Gemeinschaft nicht entziehen

Public transportationO, wie habe ich das als Kind gehasst, wenn mein Vater gemeinsam mit uns Abendessen wollte. Und das nicht vor dem Fernseher, sondern am Essenstisch!! Und jetzt bin ich Mönch zwischen Pfarre und Kloster und finde hie und da auch Ausreden an den gemeinsamenen Mahlzeiten teilzunehmen. Man entzieht sich der Gemeinschaft und oft bildet man sich dann auch noch ein, dass es ohne die Brüder besser geht und dass ich sowieso, was besesseres bin.

So will ich mich gerade in den Vierzig Tagen vor Ostern der Gemeinschaft nicht entziehen. Die Korrektur durch Abt und Gemeinschaft ist sicher vom heiligen Benedikt gewollt. Auch und gerade im Kapitel über die Fastenzeit kommt das zum Ausdruck. Da darf es eben keinen persönlichen Heroismus geben; alles muss mit dem Abt abgesprochen sein – auch und gerade die guten Vorsätze. In dieselbe Kerbe schlagen die Mönche von Münsterschwarzach, wenn sie in der Fastenzeit keine Termine außer Haus annehmen dürfen und den Mittwochnachmittag als eine gemeinsam geschenkte Zeit verbringen. Zum Lobe Gottes, denn der Herr hat mir Brüder geschenkt.

Link: Schwester Hannahs Antwort  auf diesen Beitrag

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s