mit Habit im Nachtzug

Eisenbahnstrecke, Wiener Vorortelinie - Teilbereich Ottakring mit Station Ottakring (74518) IMG 6442Zwischen den Jahren fahren viele Mönche zu den Eltern, um auch mit ihnen ein bisschen Weihnachten zu feiern. Ich habe mich dann am Abend des Stefanitages von P. T. nach Kleinreifling fahren lassen und bin von da nach Linz, um dann dort in den Nachtzug nach Deutschland zu steigen. Mit Habit im 6er-Liegeabteil und ich lag in der Mitte. Ich habe dann tatsächlich das erste Mal in meinem Leben im Habit geschlafen – so gut es halt ging. Erstmal ist in Wels noch eine Dame mit einem riesigen Koffer dazugestiegen; sie hatte natürlich über mir ihre Pritsche. Dann bin ich irgendwie eingeschlafen und habe geträumt, dass mich die Österreicher an der Grenze mit einer Blasmusik verabschieden. Plötzlich lautes Klopfen: „Bundespolizei!“ Die Dame unter mir hat geöffnet. Polizei: „Sprechen sie deutsch?“ Jeder bestätigte und wurde kurz angeleuchtet. Dann sah er mich (mit Talibart und langem Gewand): „Wo kommen sie her?“ Ich schlaftrunken: „Äh.., äh…, gebürdisch?“ Polizist: „Ja!“ Ich: „aus Hessen!“ Diese Antwort war mein Ticket in die BRD. (Hoffentlich liest das kein äschter Taliban!)

In Frankfurt Süd bin ich dann ausgestiegen. Mit mir stieg ein junger Mann aus dem Abteil. Er stellte mir die Frage, aus welchem Stift ich denn käme. Ich sagte ihm, „aus Admont“. Er offenbarte mir darauf, dass er ein Domikaner aus Wien sei. So klein ist die Welt.

meine Weihnachtspredigten 2015:

Christtag
Christmette
Kindermette

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