Spontanwallfahrt

Güterzug bei Frauenberg an der Enns 2001 AD

Oft sind die spontanen Dinge die Schönsten. Gestern Abend habe ich noch einen Spaziergang mit dem Pfarrer von Köflach und einem unserer Novizen gemacht. Wir gingen von Admont aus Richtung Westen. Ein Bauer erlaubte uns ausnahmsweise, über seine Wiese zu gehen. Da wurden wir uns bewusst, dass wir uns auch auf dem Ennsweg nach Frauenberg befanden.  Auf einmal waren meine beiden Brüder nicht mehr aufzuhalten: Sie wollten unbedingt an diesem Abend nach Frauenberg. Ich war mir von Anfang an bewusst, dass das unmöglich ist und viel zu weit. Aber die haben mich so angetrieben, dass ich gar nicht anders konnte und eineinhalb Stunden später – es war bereits dunkel – sind wir oben angelangt. Es war eine selten schöne Wallfahrt: der laue Sommerwind, die kräftige Natur, der Fluss an der Seite, die Berge, die aufgehenden Sterne und unser Ziel immer vor Augen. Oben angelangt hatten wir das Glück, dass ein Gast von P. Winfried uns wieder mit seinem Auto zurück nach Admont gebracht hat. Ein herzliches Dankeschön an Alexander, der zwar schon total müde war, aber uns noch gut nach Hause gebracht hat. Spontanität geht halt nur mit den andern und selten allein, weil einem dann vielleicht der Antrieb fehlt. Gelobt sei der Herr, der mir Brüder gegeben hat.

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