gescheitert + gesegnet

Es lebte ein Mann, der führte ein verehrungswürdiges Leben; es war Benediktus, der Gesegnete sowohl der Gnade als auch dem Namen nach …

San Benedetto di Norcia e un fedele milanese. Affresco anonimo del sec. XV, nel transetto sinistro di San Nazaro Maggiore a Milano. Foto di Giovanni Dall’Orto, 5-5-2007.

So beginnt Gregor der Große die Lebensbeschreibung unseres Ordensvaters Benedikt. Wenn man sich das Leben Benedikts & die Geschichte der benediktinischen Orden in den letzten 1.500 Jahren anschaut, muss man wirklich sagen, der Heilige und das, was er mit der Gnade Gottes angestoßen hat, sind gesegnet.

Und doch sind er und seine bedeutenste Gründung Monte Cassino oft genug gescheitert; siehe hier, hier und hier.

Das ist letztlich ein Gesetz unseres Lebens: Man geht kontinuierlich seinen Weg und kann ihn doch oft nicht bis zum Ende gehen. Man legt den Samen und die Ernte fahren dann andere ein. So geht es auch Mose in der heutigen Lesung. Er darf das gelobte Land nicht betreten. Und doch käme keiner auf die Idee Mose oder Benedikt als gescheiterte Menschen zu sehen. Einmal mehr begreife ich, dass der Herrgott immer das Ganze im Blick hat. Gelobt sei der HERR, der unserm Leben durch Mose und Benedikt eine Richtung vorgegeben hat.

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