Gott, der Verborgene, der Sanftmütige, der Geduldige

Thérèse Martin-Histoire d'une âme-A27Viele unserer Zeitgenossen glauben vielleicht an ein höheres Wesen. Sie wagen es nicht, „Gott“ dazu zu sagen. Ja, sie wissen ja nicht einmal etwas von ihm. Wir Christen glauben, dass Jesus Christus ein Bild Gottes für uns Menschen ist. DIE IKONE schlechthin. Wenn ich in diesem Sinne die Texte des heutigen Tages lese, dann erfahre ich, dass Gott tatsächlich auch unbegfreifbar ist, wenn er sich meinem Denken und meiner Wahrnehmung entzieht. So wird ja von Jesus gesagt, dass er sich nicht öffentlich unterwegs war.
Die heutigen Texte des Tages stimmen aber auch auf die Passion Christi ein.  Das Buch der Weisheit beschreibt, wie der „Sohn Gottes“ – und wir Christen nehmen an, dass Jesus damit gemeint ist – von einer Meute (die Einheitsübersetzung nennt sie „Frevler“) eingekreist wird. Sie wollen diesen lästigen Kerl testen. Und das nicht mit Samthandschuhen.

Roh und grausam wollen wir mit ihm verfahren, um seine Sanftmut kennen zu lernen, seine Geduld zu erproben. (Weisheit 2,19)

Gerade das leidende Antlitz Christi soll uns zeigen, wie sanftmütig und geduldig Gott mit Uns Menschen ist.

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