der Tag zwischen Josef und Benedikt

Heute (20. März) ist der Tag zwischen zwei bedeutenden Hochfesten: Gestern feierten wir den Patron der Kirche und der Steiermark Josef und morgen feiern wir unseren Ordensvater Benedikt.
Beides wird in einem steirischen Benediktinerkloster natürlich groß gefeiert. Mein Chef in der Pfarre will immer, dass ich die steirische Landeshymne in de Mess am Josefitag singe. Auch hatten die Schüler in der Steiermark gestern schulfrei – unsere Angestellten übrigens auch. Morgen feiern wir dann groß mit einem Pontifikalamt, einer Antbetungstunde und einer lateinischen Vesper den Heimgang unseres Vaters Benedikt (so heisst das Hochfest bei uns offiziell).
Beide Männer (Josef und Benedikt) sind vorbildliche Vatergestalten, obwohl sie keine leiblichen Kinder hatten. Beide werden auch für eine gute Sterbestunde verehrt – man kennt vielleicht die Bilder, wo ihr Sterben dargestellt wird: Josef im Kreis seiner Frau Maria und seines Adoptivsohnes Jesus und Benedikt im Kreis seiner Brüder stehend.
Eins ist sicher: Josef kann mit Freude auf seinen Sohn schauen; da hat der heilige Benedikt manchmal seine Probleme, wenn er seine Söhne (mich vorneweg) anschaut und die Falten auf seiner Stirn tiefe Gräben ziehen.

Heiliger Josef und heiliger Benedikt, bittet für Uns!

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