die Leber dankt

Das Organ, das sich wahrscheinlich am meisten über die Fastenzeit freut, ist die Leber. Das Organ das unsern Lebensstil ertragen muss und sich doch am besten von allen Organen erholen kann (mal abgesehen von der Haut). Viele Steirer verzichten in der Fastenzeit auf Alk und zu viel Fett. Im Namen der Leber soll ich all denen heute mal ein herzliches Dankeschön sagen. So soll´s Euch nicht gehen, wie dem Opfer, das im Buch der Sprichwörter erwähnt wird:

Er folgt ihr (der Begierde?) augenblicklich, so wie ein Stier zur Schlachtung geht, wie in die Fessel hüpft der Hirsch, bis ein Pfeil die Leber ihm zerreißt; wie ein Vogel sich ins Fangnetz stürzt und nicht weiß, dass es um sein Leben geht. Sprichwörter 7,22-23

meine Sonntagspredigt zum Thema „Leber“

Die Leber – Schwerstarbeiterin und Energielieferantin

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3 Gedanken zu “die Leber dankt

  1. F. M.

    Eine vernünftige Ernährung, ohne Übermass, empfiehlt sich nicht nur in der Fastenzeit. Vielleicht wäre es vernünftiger, in einer religiös bedingten Absicht auf etwas zu verzichten, auch auf etwas religiöses zu verzichten.
    Man soll ja auf etwas verzichten, was einem etwas wert ist. Da findet sich sicher der eine oder andere Rosenkranz, vielleicht sogar die eine oder andere Andacht. Wann fangen Sie an?

    1. hessemonk

      Was meine Gebete und Ansprachen betrifft, würde ich mich eher als Minimalist bezeichnen: Nur das Nötigste und das hoffentlich in größter Aufmerksamkeit; da kann ich beim besten Willen nichts streichen. Aber natürlich haben Sie Recht, in der Fastenzeit wird z.B. am Sonntag kein Gloria und Tedeum gebetet, Halleluja eh nicht und ich werde mal schauen, inwieweit mein Gebet oft mehr Geblabber ist und meine Ansprachen mehr Gelaber sind. Lg

      1. F. M.

        Sehen Sie und ich verzichte inzwischen ganz auf die Geschäfte mit Gott. Es hat sich herausgestellt, dass er mich in Ruhe lässt, deswegen lasse ich ihn auch in Ruhe.
        Ich halte diese ganze Geschäftemacherei, sei es bei oder nach der Beichte, auf einer Wallfahrt oder im täglichen Leben, sowieso für eine sehr weltliche und letztendlich sinnlose Belästigung Gottes. Er kennt meine Gedanken, bevor sich sie denke. Lesen Sie Montaigne, da haben Sie mehr davon.

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