Alles geht schief und du fühlst dich trotzdem pudelwohl

Kennt ihr das Gefühl, ois (alles) geht schief und man fühlt sich trotzdem pudelwohl? So ging es mir beim Jahreswechsel. Zuerst habe ich durch einen leichten Schlag auf den Sakristeitisch die ganze Kollekte der Unterlaussa auf dem Boden zerstreut. Dann ist gut zwei Stunden später während der Inzens die Kohle des Weihrauchs auf den schönen Teppich der Kirche Altenmarkt gefallen. Schließlich habe ich nachts um 2:00 Uhr unsere Gäste mit Chili Con carne bewirten wollen und habe einen Teller wohl zu weit an den Rand gestellt. Das Ergebnis war eine schöne, rote Soße verteilt auf der Anrichte, auf dem Boden, auf der Hose und auf meinem Oberteil. Alles voll.
Trotzdem war’s das schönste Silvester, das ich je erlebt habe. Es waren nämlich immer liebe Leute an meiner Seite, die mir geholfen haben: die Geldmünzen aufheben, den Teppich aus der Kirche schaffen oder das Chili Con carne aufzuwischen. In der 9:00 Uhr – Messe erzählte ich gleich von meinen kleinen Missgeschicken und von den lieben Leuten, die an meiner Seite standen. Das ließ einen Gottesdienstbesucher zu der Aussage hinreißen: „dann wünsche ich Ihnen für dieses Jahr noch viele Missgeschicke, wenn sie dann immer so fröhlich sind.“
Sportlicher Höhepunkt der Silvesternacht war eine Wanderung: 5 km auf die Oberst Klinke Hütte. Dort fuhren wir mit dem Schlitten die ganze Strecke wieder runter. Bei Nacht. Der Sternenhimmel und die gute Geschwindigkeit des Schlittens waren sagenhaft. Lob sei unserm HERRN.

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