Aberglaube – find ich gut.

Gerade zwischen Weihnachten und Neujahr fragt man sich, wie abergläubisch ist dieses Volk eigentlich? Da wird zwischen Weihnachten und Neujahr keine Wäsche aufgehängt (bringt Unglück) und vor dem Zinngießen an Silvester noch schnell ein Kreuzzeichen gemacht. (bringt Glück) Häääh?!
Und wenn man sich ein gesegnetes neues Jahr oder den Frieden in der Kirche wünscht, dann dürfen sich die Hände nicht kreuzen. (bringt Unglück)
Aber vielleicht ist vieles ja nicht Aberglaube, sondern ich als ach so gelehrter Pater denke das nur.
Vielleicht hängt man die Wäsche zwischen den Jahren einfach nicht auf, weil einmal im Jahr die Wohnung voll schön sein soll, weil Uns Jesus der Retter geboren ist.
Vielleicht macht der junge Mann vorm Zinngießen ein Kreuzzeichen, weil er sich wirklich Segen vom Dreifaltigen erhofft.
Vielleicht versucht man ein Überkreuzen beim Händeschütteln zu verhindern, weil mir mein Gegenüber so viel wert ist und ich ihm ohne ein Geworschtel (<– dieses Wort kennt mein Rechtschreibprogramm nicht, korrigiert laufend zu „Gewurschtelt“) begegnen will.

Aberglaube hat vielleicht manchmal gute Wurzeln. (mehr aber auch nicht)

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