Monstranzen und Mohnstangen

So ein Rechner ist schon ein echter Segen. Mittlerweile tragen wir ihn sogar schon in Form eines Handys in der Habittasche. Alles ist möglich und zugleich bringt er uns immer wieder zur Verzweiflung. Für uns Katholiken ist die Rechtschreibprüfung oder Wortkennung, die Diktierfunktion oder andere diverse „Hilfen“ nicht immer so geschaffen.

Wenn ich ein Wort aus meinem Kontext sage, versteht Siri (die Spracherkennung von apple) was anderes:

Profess: „Progress“
Chorgebet: „Korpsartillerie“, ein anderes Mal: „Ruhrgebiet“
Stift Admont: „steht ab“
Erzbischof: „Erst Besuch „
Messbuch: „Nächsten“, ein anderes Mal: „Maestro“, ein anderes Mal: „weißt du“
Gebetshaltung: „Bild-Zeitung“
Abt Bruno Hubl: „A Bruno Huber“
Aber ich gehöre nicht nur als Katholik einer sozialen Randgruppe an, sondern auch als Hesse. So schreibt mir Siri:
Runkelroiweroppmaschin: „Grober Räuber Pappmaschee“

Vor gefühlten 15 Jahren hat mein Papa es genau umgekehrt erlebt. Er hat in sein gutes altes Wordprogramm bei einer Brötchenbestellung das Wort „Mohnstangen“ eingefügt. Dieser Begriff war dem Rechner allerdings nicht bekannt. Es war rot unterstrichen. Aber er gab einen Alternativvorschlag: „Monstranzen“.

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