unser Psalm

Das Psalmengebet ist unser tägliches Brot. Wir Mönche bringen die ganze Welt dabei vor unsern Herrgott. Aber natürlich denke ich bei bestimmten Psalmen auch an bestimmte Menschen oder einfach nur an unser Kloster. Zwei Beispiele aus dem heutigen Mittagsgebet:

  • So muss ich bei Psalm 122 immer an Erzbischof Johannes Dyba denken, der die Stämme der KPE mit diesem Psalm im Fuldaer Dom begrüßt hat; darin heißt es ja: „Ich freute mich, als man mir sagte: «Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.» Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem: Jerusalem, du starke Stadt, dicht gebaut und fest gefügt. Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn…“ Da kommt FREUDE auf, Freude, dass wir zum Haus der Kirche gehören dürfen.
  • Bei Psalm 125 denke ich an unser Kloster. Da denke ich eigentlich immer dran, wenn von Bergen die Rede ist. Dort heißt es: „Wer auf den Herrn vertraut, steht fest wie der Zionsberg, der niemals wankt, der ewig bleibt. Wie Berge Jerusalem (bzw. Admont!!!) rings umgeben, so ist der Herr um sein Volk von nun an auf ewig. Das Zepter des Frevlers soll nicht auf dem Erbland der Gerechten lasten, damit die Hand der Gerechten nicht nach Unrecht greift.“ Mit Gottes Stiftung auf heiligem Berge ist auch immer ein Auftrag verbunden; dem versuchen die Admonter Mönche und die Mitarbeiter seit 938 Jahren gerecht zu werden. Auf dass Gott in allem verherrlicht werde.

Seit Dienstag beten wir das Mittagsgebet auch wieder in der Kirche. Jeden Tag um 12:15 Uhr.

Admont um 1840
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