zeitnaher Mönch

Seit letzter Woche habe ich eine Funkarmbanduhr. Man hat immer die genaue Zeit. Wenn ich zum Chorgebet oder zu einem Termin unterwegs bin, weiß ich jetzt sicher, wie pünktlich ich bin. Doch das hat auch seine Nachteile. Heute Nachmittag habe ich das zum ersten Mal richtig ausgereizt. Man kann die zehn Minuten vor dem Mittagsgebet noch soooo viel machen. Ein bisschen hier ein bisschen dort. Ich hatte schließlich noch 20 s. Bin über den Flur gehuscht und war rechtzeitig in meiner Chorstalle. Aber so hat der heilige Benedikt das – glaube ich – nicht gemeint:

Hört man das Zeichen zum Gottesdienst, lege man sofort alles aus der Hand und komme in größter Eile herbei,
allerdings mit Ernst, um nicht Anlass zu Albernheiten zu geben. (RB 43,1-2)

 

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