Wegbereiter

Johannes der Täufer, der Wegbereiter Jesu.
In diesen Tagen sind andere Wegbereiter unterwegs: Der Schnee wird weggeräumt. Ich sehe Johannes, wie er den Schnee weg räumt und hinter ihm fährt Jesus.
Wenn man jemandem den Weg bereitet, dann ist das eine große Tat. Man greift aktiv ein und macht es dem anderen leichter. Man arbeitet nicht nur für sich, sondern schaufelt für einen anderen den Weg frei.
Ja, in diesen Tagen des Winters wissen wir das zu schätzen.
Es geht dem Wegbereiter nicht darum, dass er jetzt anerkannt wird; sondern es geht ihm um ein Ergebnis. So ruft uns auch Johannes zu: „Bringt Früchte!“
ganze Predigt: Seid ihr froh, dass ihr heute lebt oder würdet ihr gerne in einer anderen Zeit leben? Vielleicht ein paar Jahrzehnte zurück. Oder manche würden gern in der Zukunft leben, wenn das oder das möglich ist.
Bei den Juden gab und gibt es auch eine Zeit, in der man gerne leben wollte bzw. will, es ist die Zeit, in der der Messias kommt: „Selig, wer dann geboren ist und das miterleben kann.“
Die Adventszeit ist die Zeit, wo wir nachspüren dürfen, wie ein Volk sich nach dem Retter sehnt.
In der Liturgie werden uns Menschen präsentiert, die dieses Sehnen zum Ausdruck bringen: Maria, Josef, Elisabeth, Zacharias und natürlich der Täufer, Johannes.

Johannes der Täufer wird auch als Wegbereiter Jesu bezeichnet.
In diesen Tagen sind andere Wegbereiter unterwegs: Der Schnee wird weggeräumt. Ich sehe Johannes, wie er den Schnee weg räumt und hinter ihm fährt Jesus.
Wenn man jemandem den Weg bereitet, dann ist das eine große Tat. Man greift aktiv ein und macht es dem anderen leichter. Man arbeitet nicht nur für sich, sondern schaufelt für einen anderen den Weg frei.
Ja, in diesen Tagen des Winters wissen wir das zu schätzen.
Es geht dem Wegbereiter nicht darum, dass er jetzt anerkannt wird; sondern es geht ihm um ein Ergebnis.
Das habe ich immer an den Handwerkern bewundert. Sie sehen nachher, was sie getan haben.

Im Gegensatz dazu gibt es oft sehr kopflastige Menschen, apropos: Die Schulklasse wird gefragt, wie man die verschiedenen Berufe unterscheidet: Wie nennt man Berufsleute die schreinern, elektrische Leitungen montieren oder ein Auto reparieren? Bald kommt die Antwort: „Handwerker!“ Wie nennt man Lehrer, Pfarrer, Politiker? Nach einigem Zögern meldet sich Richi: „Mundwerker!“

Die im Text erwähnten Pharisäer und Sadduzäer sind solche „Mundwerker“ im übelsten Sinn. Johannes betitelt sie mit dem wenig charmanten Begriff „Schlangenbrut“. Sie reden viel, aber tun nichts. So nach dem Motto: die andern sollen sich ändern.„Früchte“ sollen sie hervorbringen; das verlangt Johannes von ihnen.

Früchte, die zeigen, dass auch wir wie Johannes dem Herrn den Weg bereiten.
Wie umkehrwillig sind wir? Hören wir lieber: „Bleib, wie du bist! Bleib dir selber treu! Verwirkliche dich selbst!“ Richtig ist es, keine falschen Rollen zu spielen. Doch erst wenn wir auf den Weg Jesu einschwenken, vermögen wir gute Früchte zu tragen. Da wir zum „prophetischen“ Volk Gottes zählen, sollten wir durch Wort und Beispiel auf den Weg Jesu weisen. Das gute Wort kann als Frucht Trost bringen.
Mich hat in diesem Zusammenhang immer ein schöner Brauch fasziniert: Im Kinderzimmer wird eine leere Krippe aufgestellt, in die am Heiligabend das Jesuskind gelegt wird. Jedes Mal, wenn das Kind eine gute Tat tut, sich mit seinen Geschwistern verträgt usw. darf es ein wenig Heu in die Krippe legen.
Bemühen wir uns die kommenden drei Wochen, dass unser Jesuskind nicht allzu hart liegen muss.

Er hat selber die Feuertaufe seiner Hingabe am Kreuz auf sich genommen. Gehen wir diesen Weg der Hingabe und öffnen wir uns seinem Geist!

Fürbitten

Wir erwarten die Ankunft des Herrn; durch ihn wird alles heil werden, deshalb bitten wir voll Vertrauen:

– Wir bitten für alle, die uns den Spiegel vorhalten.
Für alle, die uns unbequem sind.

– Wir bitten für alle, die sich im Advent einsam fühlen.
Für alle, die ihre Traurigkeit verstecken.

– Wir bitten für alle, die miteinander im Streit sind.
Für alle, die sich versöhnen.

– Wir bitten für alle, die bloßgestellt werden.
Für alle, die wahrhaftig und ehrlich sind.

– Wir bitten für die Verkehrstoten dieser Tage.
Für alle, die Tag und Nacht für die Sicherheit auf den Straßen im Einsatz sind.
Für alle, die Verletzte retten und Tote bergen.

Herr Jesus Christus,
dir wollen wir den Weg bereiten und dich in unsere Herzen lassen.
Höre auf unser Gebet und sieh die Not der Welt.
Nur deine Liebe kann heilen, was heillos ist.
Durch dich loben wir in der Einheit mit dem Heiligen Geist den ewigen Vater. Amen

Die Fürbitten nehme ich meist von hier – nicht ohne sie vorher auf ein vernünftiges Maß zu stutzen. Zur Predigt schaue ich oft hier, da gibt es auch einen Link auf perikopen.de

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