Wer bin ich? Wer bist du, Christkönig?

Wer bin ich? UND: Wer is der da? Wer bin ich? Wer bist du? Diese Frage kann ich arrogant stellen. Mein Bildungsstand ist vielleicht höher. Mein familiärer Background. Meine Schönheit. Es gibt so viele Dinge, die mich dazu verführen, mich über andere zu erheben.
Ohne sich über andere zu stellen, fragt sich heute im Evangelium ein zum Tode verurteilter Krimineller: Wer bin ich? Wer bist du, Jesus! Heute beginnt Eure Firmvorbereitung und da sollt auch ihr euch die Frage stellen: Wer bin ich? Wer bist du, Jesus?
Jesus, ein  Mann, der elendig am Kreuz stirbt.
Das kann´s doch jetzt net gewesen sein. So stirbt kein König dieser Welt.
Verspottet. Gleich zweimal wird Jesus heute im Evangelium verspottet. Einmal von den führenden Männer des Volkes: „Anderen hat er geholfen, nun soll er sich selbst helfen, wenn er der erwählte Messias Gottes ist.“ Und dann von einem Verbrecher, der neben ihm hängt: „Bist du denn nicht der Messias? Dann hilf dir selbst und auch uns!“
Nein, Jesus rettet sich nicht. Das ist nicht sein Auftrag. Es geht ihm nur darum, dass unsere Seele gerettet wird.
Und wie der zweite Verbrecher sollen wir uns Jesus nähern.
Sein Name ist Dismas, ein Krimineller, der von der Kirche als Heiliger verehrt wird. Sein Name Dismas. In drei Schritten nähert er sich Christus. Zuerst weist er den Spottenden zurück. Das ist ein Aufruf an alle von uns, die gefirmt und getauft sind, dass wir nicht zusehen wie Menschen ungerecht verurteilt werden. Dass wir klar Stellung beziehen, wenn in der Schule, am Arbeitsplatz in der Familie Unrecht geschieht. Wir müssen Farbe bekennen; wir dürfen der Welt sagen, dass Christus unser Messias ist und das er uns Heilung schenkt.
Dann macht er sich bewusst, dass er Schuld auf sich geladen hat. „Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten.“ Wer bin ich Sünder?
Und dann der dritte entscheidende Schritt: „dieser (Jesus) hat nichts Unrechtes getan… Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst.“
Jesus antwortet: „Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“
Einen Menschen wirklich lieben heißt ihm sagen: Du wirst ewig leben. (Gabriel Marcel, frz. Dichter)

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