liebe Purchen

Mein hässischer Sprachfähler kommt mir beim Predigen nischt gerade zugute. Am Montag habe ich den Volksschülern in Sankt Lorenzen von dem Bub erzählt, der dem Herrn Jesus „fünf Gerstenweckerln und zwei Fische“ bringt. Naja. In meiner Heimat sagt man eh „Boub“. Des hätten wahrscheinlich auch die SteirerInnen verstanden. Aber was mach ich. Zuerst schalte ich auf Hochdeutch um und sage ab und an „Junge“ (<– deutscher geht’s nimmer). Dann will ich krampfhaft wie die Einheimichen reden und spräsche abwechselnd vom Burschen und Burchen, weil ein Hesse, weiß äscht oft net, wie es jetzt auf Hochdeutch heißt.

Monty Python kennt das Problem, muss aber dann wieder ins Vulgäre rutchen. Aber es ist trotzdem klasse. Guckst (=schaust) Du hier:

Am Abend hat mich Pater Berthold dann aufgeklärt: Bub ist ein kleiner Bursch. Also wie g´sagt, Bub hätt schon gepasst.

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